„Indian Summer“ im neanderland erleben

Wandertipps für den Herbst

NEANDERLAND/KREIS METTMANN. Im Herbst zeigt sich das neanderland von seiner ganz romantischen Seite. Immer wieder neue Aussichten auf den „Indian Summer“ vor den Toren der großen Städte Düsseldorf, Köln und Wuppertal gewährt der neanderland STEIG. Auf Streifzügen durch die herbstlich-bunte Wanderregion mit den sanften Hügeln laden Museen, Burgen, historische Stadtkerne und gemütliche Lokale und Bauernhöfe zu kleinen Abstechern und genussvollen Pausen ein.

Indian Summer im neanderland, © Stadt Mettmann/Martina Chardin
Indian Summer im neanderland, © Stadt Mettmann/Martina Chardin
Auf dem herbstlichen neanderland STEIG von Ratingen-Homberg nach Erkrath, © Kreis Mettmann
Auf dem herbstlichen neanderland STEIG von Ratingen-Homberg nach Erkrath, © Kreis Mettmann

Sanfte Hügellandschaft, weite Blicke
Einen herrlichen Blick über das niederbergische Hügelland gewährt beispielsweise die neunte Etappe des neanderland STEIGs. Diese beginnt am Grünen See im Erholungspark Volkardey in Ratingen und führt auf beiden Seiten des Schwarzbaches über leichte Höhen mit schönen Weitblicken bis zum Ortsteil Homberg. Am Wegesrand gibt es einiges zu bestaunen, zum Beispiel das „Eisenzeitliche Gehöft“, eine Rekonstruktion aus der Zeit um 500 v. Chr. Gemütlich auf Spurensuche gehen können Wanderer auch im historischen Ort Homberg. Unterwegs laden unter anderem das Bauerncafé Groß-Illbeck und der Bauerngarten Benninghoven zur Stärkung mit frischen regionaltypischen Produkten ein. Hier gibt es neben Brot, hausgemachten Kuchen und Torten auch einen herzhaften Mittagstisch.

Vom Geisterwäldchen zum alten Rittergut
Im Herbst besonders empfehlenswert ist auch die zehnte Etappe des neanderland STEIGs von Ratingen-Homberg bis Erkrath. Der Weg durchquert das Geisterwäldchen Mettmann, das romantische Stindertal und das Rotthäuser Bachtal und endet am alten Rittergut Haus Morp mit englischem Landschaftsgarten. Immer wieder führt die Route am Wasser entlang: mal über schmale Pfade, mal durch dichte Wälder. Unterwegs können Wanderer im Land Gut Höhne oder in den Ausflugslokalen Gut Jägerhof und Stindermühle eine Rast mit Ausblick in die farbenreiche Landschaft einlegen.

Auenlandschaften und Naturexkursionen
Auf einem Spaziergang durch die Auenlandschaft der Urdenbacher Kämpe bei Monheim am Rhein geben traditionelle Streuobstwiesen, Weiden, Auwälder und die Rhein-Altarme ungewöhnliche Herbstimpressionen. Zertifizierte „AuenErlebnisBegleiter“ und die Biologische Station Haus Bürgel bieten Führungen und Erlebniswanderungen an, bei denen die Teilnehmer auch einiges über Geschichte und Ökologie dieses Naturschutzgebietes erfahren, wie etwa eine Pilzexkursion oder Spätherbstwanderung.

Weitere Wandertipps finden Interessierte unter www.neanderland.de/wandern. Detaillierte Infos zum neanderland STEIG und den einzelnen Etappen gibt es unter www.neanderlandsteig.de. Dort steht auch die Wander-App mit nützlichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten, Tourenplanung und einem Wegezustandsmelder zum kostenlosen Download bereit.


Kontakt

neanderland / Kreis Mettmann, Tel. 02104-991199
info(at)neanderland.de | www.neanderland.de