Neandertal

Das Neandertal gehört wohl zu den bekanntesten Orten der Welt und ist damit ein Ziel für zahlreiche Besucher. Neben dem Fund des Neandertalers vor 160 Jahren und der damit einhergehenden menschheitsgeschichtlichen Bedeutung ist es heute ebenfalls ein Ausflugsziel für Naturliebhaber und Wanderer. Das Neanderthal Museum, die Fundstelle des Neandertaler sowie das Eiszeitliche Wildgehege nahe der Düssel eignen sich bestens für einen Tagesausflug.

Masterplan Neandertal © Kreis MettmannAktueller Hinweis: Um das Naherholungsgebiet Neandertal für Sie noch erlebbarer zu machen, findet in 2018/2019 eine umfangreiche Neugestaltung statt. Im Zuge der Umsetzung des Masterplans Neandertal sind die Arbeiten und Vorbereitungen schon in vollem Gange. Zeitweise kommt es daher zu Einschränkungen. Die Anreise mit dem ÖPNV (S28, S8) wird empfohlen, da der Parkraum im Neandertal knapp wird. Bei Anreise mit dem ÖPNV erhalten Sie einen Preisnachlass im Neanderthal Museum. Außerdem gibt es ein Kombiticket der DB. . Aktuelle Informationen zum Masterplan Neandertal finden Sie auf www.masterplan-neandertal.de und in der Pressemitteilung.

 

 

 

© Stiftung Neanderthal Museum
© Stiftung Neanderthal Museum

Het Neandertal, vernoemd naar de theoloog en componist van bekende kerkliederen Joachim Neander, vormt al eeuwenlang een toeristische attractie. Het „Gesteins“, zoals dit dal van het riviertje de Düssel tussen Mettmann en Erkrath vroeger genoemd werd, was in Neanders tijd een smalle, diepe kloof. Tegen dit indrukwekkende decor verzorgde hij in de 17de eeuw kerkdiensten en componeerde er kerkliederen.

In de 19de eeuw begon men hier in het kader van de industrialisering kalk te winnen, wat het uiterlijk van het dal doorslaggevend veranderde, maar dat er ook toe leidde dat deze plek wereldberoemd werd: bij de kalksteenwinning in de grotten werden in 1856 skeletresten gevonden, later als  vroeg-menselijke overblijfselen geïdentificeerd. Sindsdien is de benaming  „Neanderthaler“ een wereldwijd begrip en het Neanderthal Museum wist zich gedurende de laatste jaren een toonaangevende naam te verwerven. Vandaag de dag is het Neandertal dankzij haar talrijke attracties en haar uitstekende bereikbaarheid een populaire plek voor bezoekers uit alle windstreken.

Neandertal (DE) / Neandertal (EN)

Neandertaler Nase an Nase mit Mädchen beim Neanderthal Museum
© Neanderthal Museum

Neanderthal Museum, Mettmann, und Fundstelle, Erkrath

Im Neandertal, wo vor 160 Jahren der Neandertaler gefunden wurde, steht heute eines der modernsten Museen Europas. Es erzählt Besuchern aus der ganzen Welt die Geschichte der Menschheit von den Anfängen in den afrikanischen Savannen vor mehr als vier Millionen Jahren bis in die Gegenwart. Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen widmen sich den unterschiedlichsten Themen.

In der Steinzeitwerkstatt werden Mitmachaktionen und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene angeboten, und einmal im Jahr findet ein großes Museumsfest statt. Vom Museum führt ein Weg zur weltberühmten Fundstelle des Neandertalers. Entlang des Weges bieten Informationsstationen mit Audiosystem einen Überblick über die Natur-, Kultur- und Industriegeschichte des Tals. Alle Infos sind außerdem auch per App erhältlich. Die Anfahrt mit dem ÖPNV wird empfohlen - hier bietet sich das Kombiticket der DB an.

INFO:

Talstraße 300 | 40822 Mettmann | Tel. 02104-97970
www.neanderthal.de
geöffnet Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr

Besucher an einem Kunstwerk am Kunstweg MenschenSpuren in Mettmann
Kunstweg MenschenSpuren in Mettmann, © Neanderthal Museum

Kunstweg „MenschenSpuren", Mettmann

Durch die Arbeiten von zehn Künstlerinnen und Künstlern von internationalem Rang wird das Spannungsverhältnis Mensch-Natur erlebbar gemacht. Kinder können sich am Ufer der Düssel auf einem großen Spielplatz austoben. Ein Audioguide zum Kunstweg ist an der Kasse des Neanderthal Museums erhältlich. Bitte beachten Sie, dass im Rahmen der Vorbereitungen des Masterplans Neandertal vorübergehend drei Skulpturen abgebaut werden müssen, die den Planungen zufolge nicht an ihren bisherigen Standorten verbleiben können.

INFO:

Talstraße 300 | 40822 Mettmann | Tel. 02104-97970
www.neanderthal.de

© Stiftung Neanderthal Museum

Evolutionspfad, Mettmann

Auf dem knapp vier Kilometer langen Weg vom Stadtkern Mettmanns zum Neanderthal Museum finden Sie Installationen, Skulpturen und Industriedenkmäler zum Thema Evolution des Menschen, so zum Beispiel die „Erinneringe", das wohl einzige wachsende Denkmal weltweit.

INFO:

Lavalplatz (Innenstadt) / Talstraße 300 (Neandertal) | 40822 Mettmann | Tel. 02104-980123
www.mettmann.de/evolutionspfad

Auerochse im Eiszeitlichen Wildgehege Neandertal zwischen Erkrath und Mettmann
Auerochse im Wildgehege Neandertal, © Kreis Mettmann/M. Chardin

Eiszeitliches Wildgehege im Neandertal

Auf dem Spaziergang um das Wildgehege kann man urtümliche Wisente, Tarpane und Auerochsen beobachten. Auf 23 Hektar leben die Tiere auf bewaldeten Hängen und Hoch- und Talwiesen. Einen guten Blick auf das Gelände erhält man von der Aussichtsplattform in Erkrath. Das Gehege ist rund um die Uhr und kostenlos zugänglich, Hunde dürfen angeleint mitgeführt werden.

INFO:

Thekhauser Quall 2 | 40699 Erkrath | Tel. 0173-2817352 oder 02104-992821
www.wildgehege-neandertal.de

Die Urtour – Alternative Reiseführung durch das Neandertal, © Ute Stöcker
Die Urtour durch das Neandertal, © Ute Stöcker

Die Urtour – Alternative Reiseführung durch das Neandertal

Bei diesem interessanten Rundgang, der am bergischen Hof „Gut Bachelsberg“ startet und durch die Landschaft des Neandertals führt, lernen Sie nur nicht die Natur, sondern auch die Geschichte des Tals kennen. Die „Urtour“ wird von Ute Stöcker geführt und kann für fünf bis 15 Personen in deutscher und englischer Sprache gebucht werden, auf Wunsch auch mit Verpflegung.

Auf Anfrage sind von Juni bis September Verkostungen in der hofeigenen Obstkultur buchbar. Kinder- und Jugendgruppen können separat angefragt werden.

INFO:

Ute Stöcker | Gut Bachelsberg, Diepensiepen | 40822 Mettmann
Tel. 02104-5083195 | www.urtour.de | Anmeldung erforderlich

Neandertal-Ölgemälde, Schreiner 1855 / Stiftung Neanderthal Museum
Neandertal im 19. Jahrhundert (F.W. Schreiner, 1855), © Stiftung Neanderthal Museum

Das romantische Neandertal und die Düsseldorfer Malerschule

Die Düsseldorfer Malerschüler, allen voran Johann Wilhelm Schirmer und sein Mentor Carl Friedrich Lessing, entdeckten um 1826 das Neandertal für ihre Kunst. Die heute zerstörte Schlucht mit der rauschenden Düssel, den schroffen Felsen und der üppigen Vegetation beeindruckte die Maler zutiefst. Ihre Zeichnungen und Gemälde sind neben wenigen Reiseberichten die einzigen Zeugnisse, die vom ehemaligen Neandertal geblieben sind.

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