UNESCO-Weltkulturerbe in Monheim am Rhein

Diese Woche wurde Haus Bürgel in Monheim am Rhein mit einer ganz besonderen Anerkennung ausgezeichnet:

© Stadt Monheim am Rhein
© Nicole Gelissen

Die erhaltenen Teile des Niedergermanischen Limes der Hofanlage wurden mit dem UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet.

Als eine der wichtigsten Grenzen des Römischen Reiches sind noch heute an zahlreichen weiteren Stellen zwischen Remagen und Katwijk Überreste der 400 Kilometer langen Grenze zu erkennen – unter anderem auch in den Städten Bonn, Dormagen, Duisburg, Neuss und Wesel. Die heute noch erkennbaren Reste des über 450 Jahre alten Niedergermanische Limes geben Einblicke in die Entwicklung der Grenze des Römischen Reichs und veranschaulichen vergangenes Leben und Kultur. Dabei finden sich noch heute Wachttürme, Legionslager, Zivilsiedlungen und Teile der Limesstraße in den verschiedenen Städten in Deutschland und außerhalb der heutigen Landesgrenze.

In der Dauerausstellung im Haus Bürgel – gebaut auf den Grundmauern eines ehemaligen Römerkastells – können Besucher_Innen alte Relikte aus der Römischen Zeit bestaunen, die über die Jahre in der Umgebung gefunden wurden und Aufschluss über das damalige Leben im Römischen Reich geben. Auf dem Gelände befinden sich außerdem bis zu vier Meter hohe, erhaltene Mauerreste und ein archäologischer Außenpfad.

Mehr Informationen zu Haus Bürgel finden Interessierte hier.