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title: "Alle Etappen des neanderland STEIGs im Überblick"
url: "https://www.neanderland.de/aktiv-erleben/wandern/der-neanderland-steig/etappen"
description: "Die 17 Etappen des neanderland STEIGs bieten ein unvergleichliches Wandererlebnis mit historischen, kulturellen und landschaftlichen Highlights."
language: "de"
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Wanderetappen
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Jeder Abschnitt eine kleine Reise

Von der niederbergischen Hügellandschaft bis zur Rheinebene – mit ihrer abwechslungsreichen Vegetation und ihren kulturlandschaftlichen Besonderheiten bieten die 17 Etappen des  ein unvergleichliches Wandererlebnis. Mithilfe der App oder unserer Wanderkarte können Sie Ihre Tour bequem planen. Erkunden Sie auf Ihrer Tageswanderung Millionen Jahre alte Gesteinsschichten oder historische Handelswege. Besuchen Sie malerische Fachwerkstädtchen, barocke Schlösser und Wasserburgen. Wie wäre es mit einer Wanderung im traumhaften Windrather Tal oder mit einer entspannten Rast am Abtskücher Teich? Oder begeben Sie sich an Originalschauplätzen und in Museen auf die Spuren der Industriekultur. Mit unterschiedlichen Längen, Schwierigkeitsgraden und Themenschwerpunkten ist für alle etwas dabei. Auch in Punkto Übernachtungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt: vom Hotel bis zum Kampieren unter freiem Himmel – Sie haben die Wahl. Die An- und Abreise ist bequem und umweltfreundlich mit Bus und Bahn möglich. 

**Aktuelle Hinweise zu Umleitungen und Sperrungen** finden Sie in der Wegbeschreibung der ausgewählten Etappe.

 

 

Etappen im Überblick
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Auf den Detailseiten der einzelnen Etappen können Sie sich die GPX-Tracks auf Ihren Computer herunterladen, um sich den Verlauf genauer anzusehen oder sich direkt auf dem Weg mit Ihrem Smartphone oder Navigationsgerät zu orientieren. Laden Sie sich die  mit allen Etappeninfos, Navigation und mehr direkt auf Ihr Smartphone.

- Etappe 1: Entdeckungen im Düsseltal
    
    **Anspruch**: Extrem abwechslungsreiche Etappe, mittelschwer mit einigen moderaten Steigungen. Die Etappe sollte aufgrund ihrer Länge nicht unterschätzt werden.
    
    **Charakter**: Entlang des Flüsschens Düssel führt der Weg zum Historischen Gruiten-Dorf mit seiner typisch bergischen Architektur. Von dort geht es durch idyllische Täler, über Weiden und Felder weiter in Richtung Düsselquelle.
    
    **Tipp**: Geologisch Interessierten wird die Tillmannsdorfer Falte in Wülfrath ein Begriff sein, wo Millionen Jahre alte Gesteinsschichten zutage treten. Und auch auf dem Mineralienpfad am Doktorhaus in Gruiten wird die Erdgeschichte der Region erklärt.
- Etappe 2: Von der Düssel zur Pilgerstätte
    
    **Anspruch**: Einfache bis mittelschwere Etappe mit einigen steilen Anstiegen, die es in sich haben. In flottem Tempo auch als Halbtagesetappe machbar.
    
    **Charakter**: Durch die vom Kalkabbau geprägte Region geht es auf und ab, hinauf zu einem der höchsten Punkte des gesamten neanderland STEIGs. Es geht vorbei an der Quelle der Düssel, über einen hohen Berg zur ehemaligen Burg Hardenberg, bis die Etappe in Neviges endet, wo der Mariendom, einer der größten modernen Sakralbauten, die Wandernden erwartet.
- Etappe 3: Von Hof zu Hof
    
    **Anspruch**: Nicht ganz einfache, aber kurze Etappe inklusive kräftigem Schlussanstieg mit Bergankunft.
    
    **Charakter**: Durch das naturnahe und romantische Windrather Tal geht es vorbei an Wiesen und Feldern, die von Bauern weitgehend nach Kriterien der biologischen Landwirtschaft bewirtschaftet werden. Einige Höfe haben gemütliche Cafés, in denen Wanderer sich mit regional erzeugten Spezialitäten stärken können.
    
    **Tipp**: Auf dem Forellenhof Bieker in Velbert-Neviges können Sie selbst angeln oder geräucherten Fisch erwerben.
- Etappe 4: Erlebnis Elfringhauser Schweiz
    
    **Anspruch**: Mittelschwere Etappe mit abwechslungsreichem Auf und Ab, teilweise mit kurzen, aber knackigen Steigungen und Pfaden an steilen Hängen. Wegen der Länge und der Höhenmeter nicht zu unterschätzen.
    
    **Charakter**: Die Bergische und die Elfringhauser Schweiz tragen ihre Namen nicht ohne Grund: Die Landschaft an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen erinnert mit ihren satten Wiesen, tiefen Tälern und fantastischen Panoramen tatsächlich an die Alpen. Im nördlichen Abschnitt geht es gemütlich durch das Naturschutzgebiet Felderbachtal.
    
    **Tipp**: Velbert-Langenberg ist nicht nur bekannt für den Sendeturm, sondern auch für seine Vielzahl an Buchantiquariaten: In der Bücherstadt Langenberg kann man so manchen „Schatz“ finden.
- Etappe 5: Weitblicke &amp; Schlösserstadt
    
    **Anspruch**: Auf dieser mittelschweren Etappe sind zwar die meisten Höhenmeter zu bewältigen, die Steigungen sind jedoch allesamt gemäßigt.
    
    **Charakter**: Die Velberter Umgebung war schon Anfang des 19. Jahrhunderts aufgrund ihrer abwechslungsreichen Landschaft beliebt bei Wanderern. Am nördlichen Rand des neanderlands erwarten Sie bei guter Sicht weite Blicke bis ins Ruhrgebiet.
    
    **Tipp**: Im Deutschen Schloss- und Beschlägemuseum in Velbert können Sie die jahrhundertealte Tradition der Velberter „Schlüsselindustrie“ kennenlernen.
- Etappe 6: Paradies mit Museumslandschaft
    
    **Anspruch**: Mittelschwere Etappe, die moderat beginnt, später aber mit einigen anspruchsvollen Steigungen aufwartet.
    
    **Charakter**: Wanderung zwischen tollen Bachtalerlebnissen und Höhenweitsichten. Beeindruckende Eisenbahnbrückenbauten aus der Hochzeit der Industrialisierung gibt es hier von unten zu bewundern. Durch die Täler wandern Sie auf traumhaften, schmalen Pfaden.
    
    **Tipp**: In der MuseumsLandschaft Abtsküche in Heiligenhaus erwarten Sie drei Museen auf einen Streich: ein Heimat-, ein Feuerwehr- und ein Waldmuseum.
- Etappe 7: Schlösser &amp; Ruhrtal-Panorama
    
    **Anspruch**: Mittelschwere Etappe, die mit sportlichen Anstiegen beginnt, auf den letzten Kilometern aber nahezu auf einer Ebene oberhalb des Ruhrtals verläuft.
    
    **Charakter**: Schmale Pfade, tolle Wälder und Bäche wechseln sich auf dieser Etappe ab. Es geht vorbei an historischen Mühlen und Schlössern. Wildromantische Bäche und Pferdekoppeln säumen den Weg.
    
    **Tipp**: Der Kettwiger See ist der kleinste in der Kette der Ruhrstauseen und gehört mit Laufwasserkraftwerk und Schleuse zur Route der Industriekultur.
- Etappe 8: Von der Landebahn in die Natur
    
    **Anspruch**: Abwechslungsreiche Etappe, die sich trotz der Länge leicht wandern lässt, da sie keine spürbaren Steigungen aufweist.
    
    **Charakter**: Durch die Wälder im Norden des neanderlands geht es entlang an schönen Bächen und Seen. Kontrastreich und interessant sind auch die Autobahn- und Flughafenbegegnungen auf der Strecke. Hier erleben Sie die Verkehrswege einmal aus einer anderen Perspektive.
    
    **Tipp**: Der Quellenhang in der Lintorfer Mark bei Mülheim an der Ruhr ist ein vielfältig strukturierter Waldhang und bietet Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten.
- Etappe 9: Erholungspark &amp; Schwarzbachtal
    
    **Anspruch**: Leichte Etappe mit einigen wenigen moderaten Steigungen.
    
    **Charakter**: Diese sehr abwechslungsreiche Etappe führt auf beiden Seiten des Schwarzbaches immer wieder über Höhen und eröffnet tolle Weitblicke. Reiterhöfe, Bauerncafés und eine Mühle säumen den Weg und laden zur Rast ein.
    
    **Tipp**: Der Erholungspark Volkardey in Ratingen ist eine großzügige Parkanlage mit Seen, Rad- und Spazierwegen sowie einem informativen Ökopfad.
- Etappe 10: Unterwegs im Stinderbachtal
    
    **Anspruch**: Sehr abwechslungsreiche, mittelschwere Etappe mit wenigen spürbaren Steigungen.
    
    **Charakter**: Weite Felder, enge und romantische Bachtäler sowie wilde Waldungen prägen diese erlebnisreiche Strecke. Das Stindertal ist mit seinem Auwald aus Pappeln und Erlen und den schmalen Pfaden ein echtes Highlight dieser Etappe.
    
    **Tipp**: Freunde der englischen Parkkunst kommen im Außengelände von Haus Morp, dem unter Landschaftsschutz stehenden Park Morp, am Etappenende auf ihre Kosten
- Etappe 11: Von der Skyline zum Seeufer
    
    **Anspruch**: Sehr abwechslungsreiche, leichte Etappe. Nur zu Beginn eine spürbare Steigung.
    
    **Charakter**: Tolle Fernblicke, Bäche, Wälder und viele Seen prägen diese Wanderung. Die artenreichen Uferregionen bieten Lebensräume für viele Tiere und Pflanzen. Auf den Höhen der Düsselaue gibt der Weg Fernblicke bis nach Düsseldorf und Köln frei.
    
    **Tipp**: Am Unterbacher See, einem Naherholungsgebiet an der Stadtgrenze zu Düsseldorf, können Sie sich nach der Wanderung nicht nur stärken, sondern auch segeln, surfen oder Minigolf spielen.
- Etappe 12: Waldromantik &amp; Schlosszauber
    
    **Anspruch**: Abwechslungsreiche leichte Etappe, praktisch ohne bemerkbare Steigungen.
    
    **Charakter**: Bei der Wanderung durch die Forste im Westen des neanderlands erwarten Sie tolle Bachpassagen. Die schmalen Pfade im Ittertal und verwunschen wirkenden Wälder des Düsseldorfer Stadtwalds sowie des Benrather und Garather Forsts lassen die Nähe zur Großstadt in Vergessenheit geraten.
    
    **Tipp**: Den öffentlichen Teil des Außengeländes von Schloss Garath aus dem 18. Jahrhundert kann man frei erkunden.
- Etappe 13: Vater Rhein &amp; Gänseliesel
    
    **Anspruch**: Abwechslungsreiche, leichte Etappe, praktisch ohne bemerkbare Steigungen, mit dem niedrigsten Punkt des gesamten neanderland STEIGs.
    
    **Charakter**: Die Etappe führt durch unterschiedliche und urtümliche Landschaften: durch den naturbelassenen Monheimer Auenwald, der immer noch regelmäßig vom Rheinhochwasser überschwemmt wird, auf der Promenade von Vater Rhein entlang und durch den Monheimer Rheinbogen bis an die Stadtgrenze von Leverkusen.
    
    **Tipp**: Die Altstadt von Monheim am Rhein können Sie entlang der MonChronik auf den blauen Spuren der Gänseliesel erkunden. Das Piwipper Böötchen bringt Sie außerdem auf Wunsch von einer Rheinseite zur anderen.
- Etappe 14: Schlossgeschichte, See &amp; Tiere
    
    **Anspruch**: Interessante und sehr leichte Etappe mit wenigen Höhenmetern, die kaum spürbar sind.
    
    **Charakter**: Die weite, flache Etappe ist geprägt von schönen Pfaden entlang vieler Seen, Landwirtschaft und der Wupperaue. Einige der Seen sind durch den Kiesabbau entstanden, der die Region prägte und bis heute formt.
    
    **Tipp**: Säugetiere, Reptilien und Vögel gibt es in dem kleinen, sympathischen Wildpark Reuschenberg auf Leverkusener Stadtgebiet zu beobachten.
- Etappe 15: Sandberge &amp; Heidelandschaft
    
    **Anspruch**: Sehr abwechslungsreiche, nicht ganz leichte Etappe. Mal geht es ganz kurz, aber steil bergauf, mal gemächlich durch weitläufige Landschaften.
    
    **Charakter**: Von flachen, weiten Heidelandschaften führt der Weg durch das Further Moor und weiter zu den Leichlinger Sandbergen, die Sie mit mediterran anmutendem Kiefernbewuchs erwarten. Durch Wälder und über Wiesen führt die Etappe bis zur Klingentadt Solingen.
    
    **Tipp**: Die imposante Wasserburg Haus Graven in Langenfeld aus dem 17. Jahrhundert beherbergt ein Ausstellungs- und Kulturforum. Im Burggelände findet sich außerdem das Café „Burgstube“.
- Etappe 16: Heide, Wald &amp; Vogelpark
    
    **Anspruch**: Interessante, abwechslungsreiche und leichte Etappe.
    
    **Charakter**: Diese Etappe führt durch die Ohligser Heide, in der sich neben Feuchtheide, Moor- und Bruchwald auch ein naturnahes Freibad befindet, das im Sommer zum Abkühlen einlädt. Romantische Waldseen und plätschernde Bäche säumen den Weg im Hildener Stadtwald.
    
    **Tipp**: Vom 13 Meter hohen Aussichtsturm am Jaberg genießen Sie einen schönen Blick auf Hilden.
- Etappe 17: Erlebnisse entlang der Itter
    
    **Anspruch**: Abwechslungsreiche, mittelschwere Etappe mit spürbaren, aber überwindbaren Steigungen.
    
    **Charakter**: Die vom Ittertal geprägte Etappe verläuft über viele schöne Pfade und führt durch ein langes Tal mit hohem Erlebniswert. Entlang der Strecke finden sich Kotten, deren Wasserräder einst Hammeranlagen, Schleifsteine und Blasebälge der Schmiedefeuer zur Herstellung von Metallwaren antrieben.

 

Einfach Hin &amp; Weg
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mit Bus &amp; Bahn

Der neanderland STEIG ist hervorragend an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen. Egal welche Etappe Sie wählen, Sie kommen immer mit Bus oder Bahn zu Ihrem Ausgangspunkt zurück. Für Ihre individuelle Planung empfehlen wir die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn und der Nahverkehrsverbünde unter  und  sowie .

 

 

Was Sie sich unbedingt anschauen sollten
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