Wandern

Wanderfreunden bietet das neanderland wunderschöne Routen für jeden Geschmack. Erwandern Sie in der abwechslungs­reichen Landschaft zwischen dem Nieder­bergischen und dem Rhein interessante Themenrouten: Tauchen Sie doch einmal ab in die reichhaltige Geschichte der Region, spazieren Sie auf von internationalen Künstlern gestalteten Kunst­wegen oder erkunden Sie einfach die naturbelassenen Wälder, Felder und Täler zwischen den Metropolen an Rhein und Ruhr!

Wanderer können in verschiedenen Etappen das neanderland erkunden. Freuen Sie sich auf interessante Einblicke und unerwartete Aussichten ins neanderland und lassen Sie sich von der Kunst am Wegesrand und den Reizen der Natur inspirieren.

Achtung: einige Waldgebiete im Kreis Mettmann sind nach dem Sturmtief Ela noch in Teilen gesperrt. Die Beseitigung der entstandenen Schäden dauert weiter an, daher ist bei Ausflügen in die betroffenen Gebiete Vorsicht geboten. Der neanderland STEIG kann nun wieder begangen werden. Dort, wo noch Wege versperrt sind, sind Umleitungen ausgeschildert. Aufgrund der Witterungsverhältnisse kann es auch immer wieder zu neuen Schäden kommen, darum sollten Wanderer generell achtsam sein.

(c) Kreis Mettmann/Martina Chardin
© Kreis Mettmann/Martina Chardin

neanderland STEIG

Logo des neanderland STEIGSIm Jahr 2013 wurden die ersten Teilabschnitte (ca. 165 Kilometer) des insgesamt rund 235 Kilometer langen neanderland STEIGS eröffnet. Er verbindet die Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten des neanderlands und reiht sich in die bedeutenden kulturtouristischen Wanderwege Deutschlands ein.

Wanderbegeisterte können auf dem neanderland STEIG Ausblicke und Einblicke in die idyllische niederbergische Landschaft genießen und die Region als grüne Lunge inmitten der Ballungsgebiete zwischen Rhein und Ruhr ganz neu erleben.

Die insgesamt 17 Einzeletappen führen vorbei an Badeseen, verlaufen durch Moore, Heidelandschaften, ausgedehnte Forste und passieren Naherholungsgebiete und bieten eine bisher nicht gekannte Möglichkeit, den Kreis Mettmann als Wander- und Urlaubsregion neu zu entdecken.

Auch in kultureller Hinsicht ist der neanderland STEIG einen Besuch wert. Unter den Sehenswürdigkeiten am Wegesrand befinden sich Museen, Kirchen, historische und moderne Bauten sowie malerische Marktplätze und vieles mehr. Im Jahr 2014 wird der neanderland STEIG komplett fertig gestellt, Informationsbroschüren zu den freigegebenen Etappen sind kostenlos erhältlich.

INFO:

neanderland / Kreis Mettmann
Yvonne Stefan
Am Kolben 1
40822 Mettmann
Tel. 02104-992793 | Fax 02104-99842793
yvonne.stefan(at)kreis-mettmann.de
www.neanderlandsteig.de

Der Bergische Weg © Das Bergische gGmbH

Der Bergische Weg

BergischerWeg WegemarkierungAuf den Spuren eines über 100 Jahre alten Wanderweges führt der Bergische Weg auf ungefähr 262 Kilometern Länge in 13 Etappen vom Ruhrgebiet durch die Naturparke Bergisches Land und Siebengebirge bis nach Königswinter am Rhein. Vom Baldeneysee in Essen verläuft er durch das neanderland, durch die Bergischen Städte Wuppertal, Remscheid und Solingen sowie den Rheinisch-Bergischen Kreis bis zum Drachenfels.

 

Entlang der Strecke erwarten Sie abwechslungsreiche Erlebnisse. Sowohl landschaftlich als auch kulturgeschichtlich hat der Weg viel zu bieten: idyllische Landschaften und historische Dörfer wie auch heimat- und industriegeschichtliche Museen, Schlösser, Burgen, Denkmäler und Kirchen lassen die Kultur der Region wieder lebendig werden.

 

Die ersten drei Etappen des Bergischen Wegs durchkreuzen das neanderland. In Velbert erklimmen Sie die ersten Höhen des Bergischen Landes und entdecken den Wallfahrtsdom in Neviges sowie das barocke Schloss Hardenberg. Teile dieser Etappe verlaufen parallel zum neanderland STEIG. Beim Etappenziel Wülfrath laden der Zeittunnel und das Niederbergische Museum zu einem Besuch ein. Kalksteinbrüche und sanft geschwungene Pfade entlang der Düssel prägen die dritte Etappe des Bergischen Weges, der das neanderland im weiteren Verlauf Richtung Solingen verlässt.

INFO:

Das Bergische gGmbH | Eichenhofstraße 31 | 51789 Lindlar |

Tel. 02266-46337-10 | www.bergisches-wanderland.de

Historische Wasserburg Haus zum Haus
Historische Wasserburg Haus zum Haus, © Stadt Ratingen/Fedder

Rundwanderwege in Ratingen

Die größte Stadt im Kreis Mettmann lädt mit ihren Wäldern und Wiesen zum Wandern ein. Auf zehn unterschiedlichen Rundwanderwegen rund um Ratingen kommen Naturfreunde voll auf ihre Kosten. Ob Sie eine Tageswanderung machen möchten, oder eine kurze, stadtnahe Tour bevorzugen – bestimmt ist die passende Strecke für Ihr Vorhaben dabei.

 

Naturräumlich gesehen liegt Ratingen im Übergang des niederbergischen Hügellandes zur Niederrheinebene. Untergliedert wird die Landschaft durch die dem Rhein aus dem Niederbergischen zufließenden Bäche des Schwarzbaches, der Anger und des Dickelsbaches. In den Tallandschaften ist die Naturnähe in weiten Bereichen erhalten geblieben, sodass die Räume sich zu wertvollen Rückzugsgebieten für bedrohte Tier- und Pflanzenarten aber auch zu idyllischen Naherholungsgebieten entwickeln konnten. Je nach Zugehörigkeit zum Naturraum wechseln in der freien Landschaft weite Acker- und Wiesenflächen mit ausgedehnten Laub- und Nadelwäldern.

 

Hier finden Sie Details zu den zehn Rundwanderwegen in Ratingen

INFO:

Stadt Ratingen | Lintorfer Str. 38 | 40878 Ratingen | Tel. 02102-550-6731
www.stadt-ratingen.de

Wanderbroschüren für Haan und Wülfrath
Wanderbroschüren für Haan und Wülfrath

Wanderwege im neanderland

Der Kreis Mettmann hat zusammen mit den kreisangehörigen Städten und dem Scala-Verlag informative Wander­führer entwickelt, mit denen man auf unterschiedlichen Routen das neanderland erwandern kann. Die Wanderführer gibt es für die Städte Erkrath, Haan, Heiligenhaus, Hilden, Mettmann, Ratingen, Velbert und Wülfrath. Erhältlich sind sie zu je 9,80 € in den Tourist-Informationen, Stadtverwaltungen, bei der Kreis­verwaltung Mettmann, direkt beim Scala-Verlag und im Buchhandel.

INFO:

Tel. 02104-992484
www.neanderland.de
www.scala-regional.de

Wandern im Düsseltal
Wandern im Düsseltal, © Kreis Mettmann/Friedhelm Reusch

Wandern durch das Neandertal entlang der Düssel

Entlang der Düssel zwischen Erkrath und Wülfrath-Düssel, vorbei am Neanderthal Museum, durch das Naturschutzgebiet Neandertal, begegnen Ihnen beeindruckende Spuren der Evolutionsgeschichte und Neuzeit. Die vom Kreis Mettmann in Zusammenarbeit mit dem Neanderthal Museum und dem Scala-Verlag entwickelte „Freizeitkarte Neandertal" ist für 2,95 € im Museumsshop, bei der Kreisverwaltung Mettmann und im Buchhandel erhältlich. 

INFO:

www.neanderthal.de

Wandern im Nordosten des neanderlands
© Kreis Mettmann/Friedhelm Reusch

Wandern in der Bergischen und Elfringhauser Schweiz, Velbert-Langenberg und Velbert-Neviges

Nordöstlich von Velbert beginnt die Naherholungsregion Bergische und Elfringhauser Schweiz, die sich von hier aus ins Bergische Land erstreckt. Zahlreiche gut ausgeschilderte Wanderwege machen es leicht, die Landschaft zu erkunden. Auch bei Mountainbikern ist die Hügellandschaft beliebt. Der Bismarckturm auf dem Velberter Hordtberg bietet einen herrlichen Ausblick auf die Region.  

INFO:

Parkmöglichkeiten u.a. an der Hordtstraße | 42555 Velbert

www.velbert-tourismus.de

Kunstweg im Neandertal
Skulptur am Kunstweg im Neandertal, © Kreis Mettmann

Kunstwege im neanderland

Im neanderland begegnen Ihnen zahlreiche Kunstwerke im öffentlichen Raum. Begeben Sie sich zum Beispiel auf die „MenschenSpuren" in Mettmann im Spannungsfeld zwischen Mensch und Natur, wandern Sie auf dem Themenweg „Von Menschenhand" von Mettmann nach Wülfrath oder gehen Sie in der Bücherstadt Velbert-Langenberg auf „Tuchfühlung" mit der Kunst! In Heiligenhaus zeigt sich Kunst rund um das Museum Abtsküche, „Skulpturale Erscheinungen" bilden eine Route durch Ratingen und in Hilden kann auf dem Pfad der Skulpturen gewandelt werden. In Erkrath verbinden drei ausgeschilderte Kunst- und Laufwege Kunstwerke im öffentlichen Raum mit den Schaufenstern teilnehmender Geschäfte, in denen regelmäßig Werke unterschiedlicher Künstler ausgestellt werden.

 

 

Steinbruch Schlupkothen in Wülfrath © Stadt Wülfrath
Steinbruch Schlupkothen in Wülfrath © Stadt Wülfrath

Rundweg Steinbruch Schlupkothen, Wülfrath

Der Steinbruch Schlupkothen ist ein 31 Hektar großes Naturschutzgebiet, um das ein etwa  45-60 Minuten langer Rundweg führt. Nach der Stilllegung des Kalksteinbruches vor rund 50 Jahren hat die Natur sich das brach gefallene Gelände zurückerobert. Mit seinen türkisfarbenen Wasserflächen und hohen bewachsenen Felswänden bietet der ehemalige Steinbruch einen Lebensraum für gefährdete Tierarten und eine imposante Kulisse.

 

Auf dem Wanderweg erläutert ein naturkundlicher und industriegeschichtlicher Lehrpfad die Geschichte des Steinbruchs. Bis zur Aussichtskanzel Steinstieg ist der Weg behindertengerecht hergerichtet. Um den ganzen Rundweg zu begehen, sind an der Spitzkehre einige Stufen zu überwinden.

INFO:

Stadt Wülfrath | Amt für Kultur | Hammerstr. 5 | 42489 Wülfrath

Tel. 02058-894644 | http://www.wuelfrath.net

Flyer zu den Erkrather Kunst- und Laufwegen
Flyer zu den Erkrather Kunst- und Laufwegen, © W. Sendermann

Kunst- und Laufwege in und um Erkrath

Drei ausgeschilderte Wege verbinden die Stadtteile Alt-Erkrath, Hochdahl und Unterfeldhaus. Vorbei an Sehenswürdigkeiten in Erkrath und auf Privatgrundstücken stehenden Skulpturen, führen die Wege zu den Fenstern der „statt Galerie Erkrath“. In allen Stadtteilen haben Geschäftsleute Schaufenster für die „statt Galerie Erkrath“ zur Verfügung gestellt und stellen darin regelmäßig Kunstwerke aus.  

INFO:

www.wespee.de | www.kunsthaus-erkrath.de

Hildener Heide
Hildener Heide, © Kreis Mettmann

Hildener Heide

Die naturbelassenen Wälder und Heideflächen im Osten von Hilden sind ein attraktives Ziel für Erholungssuchende und Sportler. Auf ausgeschilderten Wanderwegen und Laufrouten können Sie die Natur genießen.

Die Hildener Heide entwickelte sich vor ca. 300 Jahren als dichte Laubwälder abgeholzt wurden. Die Schäfer haben damals ihre Schafe in diesen Gebieten weiden lassen. Heute sind Heidegebiete mit ihrem Tier- und Pflanzenvorkommen sehr selten geworden. Das Gebiet wird in den Sommermonaten regelmäßig durch eine Wanderschafherde mit Mutterschafen mit ihren Lämmern sowie Ziegen beweidet. Neben Vögeln können auch Reptilien und Libellen regelmäßig beobachtet werden.  

INFO:

Parkmöglichkeiten u. a. an der Elberfelder Straße (Höhe Kesselsweier) 

40724 Hilden

Rad- und Wanderführer Bergische Heideterrrasse zum Download

www.natur-erleben-nrw.de

 

Dückeburg bei Langenfeld
Dückeburg bei Langenfeld, © Stadt Langenfeld

Posthorn-Wanderweg, Langenfeld

Der Posthornwanderweg wurde Ende der 1960er Jahre ins Leben gerufen und bietet sowohl den Freunden des Wanderns und des Radfahrens, als auch den Heimatgeschichts-Interessierten die Möglichkeit, die Spuren vergangener Tage rund um Langenfeld zu verfolgen.

INFO:

www.langenfeld.de

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